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Sehenswertes




Wernigerode hat sehr viele touristische Attraktionen. Der Stadtkern besteht zum großen Teil aus Fachwerkhäusern und hat eine Reihe uriger und gemütlicher Restaurants und Bars.

Rathaus
dominantes Gebäude am Marktplatz, 1277 erstmals als gimnasio vel theatro, also als Spiel- und Gerichtshaus erwähnt. Der massive Bau des ursprünglichen „Spelhuses“ lässt vermuten, dass schon damals an eine spätere Aufstockung durch Fachwerk gedacht war, denn tatsächlich ist bei seinem späteren Ausbau an den Fundamenten nichts geändert worden. Selbst die spitzbogige gotische Eingangstür in das Erdgeschoss ist heute noch vorhanden. Mit der Aufstockung 1492 erhielt das „Spielhaus“ einen großen Festsaal, der über eine Freitreppe an der Westseite betreten werden konnte. Versehen mit einem hohen Giebel, konnte das Gebäude jetzt nicht nur neben den Patrizierhäusern am Markt bestehen, sondern wurde jetzt zum dominierenden Mittelpunkt des Marktplatzes. Die aufwärts strebenden Fachwerkbalken nahmen dem Ganzen die bisherige Plumpheit. Das 1497 vollendete Gebäude entsprach schon mehr dem nach städtischer Repräsentanz verlangenden Bürgertum. 1497 wurden vor den breiten niederdeutschen Giebeln zwei schlanke Fachwerk-Türme gesetzt und als Gegenstück zu diesen vertikalen Elementen als horizontales Band in den unteren Gefachen „geschweifte Andreaskreuze“, die hier zum ersten Mal in Wernigerode auftauchen und dann in der Stadt an anderen Fachwerkhäusern übernommen wurden. Sein heutiges Aussehen erhielt es nach einem Brand (1521) und einem weiteren Umbau in den Jahren 1539 bis 1544. Besonders bemerkenswert sind die geschnitzten Figuren, mit denen die Geschoss- und Dachüberstände verziert sind. Es gilt als eines der schönsten Rathäuser Europas.







Das kleinste Haus der Stadt (links)
wurde 1792 erbaut und als Wohnung von Handwerkern benutzt. Mit seinen 2,95m Breite, ist es
einer der kleinsten Häuser Deutschland. Heute ist es ein Museum und kann besichtigt werden.

Orangerie mit Lustgarten (mitte)
ist im Auftrag von Christian Ernst Graf zu Stollberg-Wernigerode 1730 als Barockbau errichtet
worden. Der ursprünglich im französichen Stil angelegte Lustgarten, wurde im 19. Jahrhundert
in einen englischen Park umgestaltet.

Das schiefe Haus (rechts)
ehemalige Teichmühle - ein Fachwerkhaus das sich wegen teilweiser Unterspülung durch den
unterirdischen Mühlgraben im Laufe mehrerer Jahrhunderte auf einer Seite abgesenkt hat.
Es ist heute Sitz eines Vereins.

Schloss
ehemals Sitz der 1890 gefürsteten Grafen zu Stolberg-Wernigerode, heute ein Museum
insbesondere für Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts

Das Krummelsche Haus
ebenfalls ein Fachwerkhaus, dessen Gebälk mit Relief-Schnitzereien verziert ist. Es ist heute
eine Gaststätte.



Die Alte Münze
eines der wenigen erhaltenen Fachwerkhäuser mit steinernem Erdgeschoss aus dem
16. Jahrhundert, beherbergt heute die Harzbücherei und das Stadtarchiv.

Der Westerntorturm
wurde um 1250 als Stadttor erbaut, war ehemals Teil der Stadtmauer und ist mit 41 m der
größte der noch erhaltenen Wehrtürme.

Der Halbschalenturm
auf den Tuchmacherrähmen ist ein alter Stadtmauerturm, der 1889 von Graf Otto zu
Stolberg-Wernigerode wieder mit einem Schieferdach versehen wurde. In der Nähe vom
früheren fürstlichen Vorwerk steht noch ein zweiter derartiger Turm.

Kaiserturm
auf dem Armeleuteberg ist ein 1902, auf Kosten von Edm. Lührmann errichteter Aussichtsturm
mit guter Aussicht auf das Schloss, die Harburg und das nördliche Harzvorland bis Halberstadt.

Sylvestrikirche auf dem Oberpfarrkirchhof
älteste Pfarrkirche der Stadt, die zunächst dem Heiligen Georg geweiht war. Sie wurde von den
Grafen von Wernigerode 1265 in ein Benediktinerchorherrenstift umgewandelt und ihr mit dem
Heiligen Silvester ein zweiter Namenspatron verliehen. Noch heute verfügt die Kirche über
dieses Doppelpatrozinum.



Johanniskirche
Pfarrkirche für die Neustadt von Wernigerode, die in ihrer Gesamtsubstanz älteste erhaltene
Kirche der Stadt, zwischen 1265 und 1279 erbaut und Ende des 15. Jahrhunderts baulich
verändert, in großen Teilen noch im Original erhalten. Bedeutsam ist der vierflügelige
Marien-Schnitzaltar mit heiligen Frauen in der Altarbekrönung von 1415 sowie die Ladegastorgel
von 1865, die regelmäßig auch für Konzerte („Orgel zur Nacht“) genutzt wird.

Liebfrauenkirche
einstige Pfarrkirche für das Burgstraßenviertel und Teile von Nöschenrode, 1751 durch Brand
zerstört, danach wiederaufgebaut. Der Turm kann bestiegen werden.

Theobaldikapelle in Nöschenrode
spätmittelalterliches Bauwerk mit sehenswerter Barockausstattung. Um 1400 als Sühnekapelle
erbaut, mit barocken Malereien von 1636, Glockenturm von 1710.



St.-Georgs-Kapelle
Um 1350 erbaute Kapelle, an der Ilsenburger Straße nordwestlich der Altstadt gelegen, mit
Glockenturm von 1635.

Planetenweg
Der Planetenweg veranschaulicht unser Planetensystem auf eine leicht verständliche Art: Die
Abstände zur Sonne sind im Maßstab 1:1 Milliarde dargestellt. Säulen aus Harzer Granit
tragen an den jeweiligen Standorten Tafeln mit den wichtigsten Informationen zu den
betreffenden Himmelskörpern. Die Tafeln erhalten auch Informationen in Blindenschrift.
Der Rundgang endet am Harzplanetarium – das perfekte Ziel für alle Astronomieinteressierten.

Wildpark Christianental
Der Wildpark Christianental liegt am Rande von Wernigerode unterhalb des Schlosses. Ein
idealer Ort zur Erholung und vor allem für Kinder sehenswert. Der Eintritt ist kostenfrei.

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